Buchdetails

Titel
Die Stahlhöhlen (Der Mann von drüben)
Autoren
Isaac Asimov
Serie
Roboter Romane (1.0)
Sprache
deu
Schlagworte
Science Fiction, Roman
Inhalt
Vor Beginn des Buches wird der Spacer-Robotiker Roj Sarton in Spacetown, der Enklave der Spacer auf der Erde nahe der Kuppelstadt New York, mit einer Energiepistole erschossen. Der Polizeichef Julius Enderby übergibt die Ermittlungen an seinen besten Mann, Polizist Elijah Baley. Die Spacer um Sartons Arbeitskollegen Han Fastolfe bestehen darauf, ihm einen ihrer humanoiden, telepathisch begabten Roboter als Partner zu geben, R. Daneel Olivaw. Dies missfällt Baley, der eine Abneigung gegen Roboter hat, und erschwerend kommt hinzu, dass Daneel dieselben Gesichtszüge wie sein Erbauer Sarton hat. Im Hauptteil des Buches besuchen R. Daneel und Baley verschiedene Schauplätze in Spacetown und New York, wobei R. Daneel bei der Suche nach dem Killer seine Telepathie anbietet. R. Daneel demonstriert dies, indem er Enderbys Gehirnströme analysiert und feststellt, dass der Polizeichef unfähig ist, bewusst einen Menschen zu töten. Aufgrund der Spannungen zwischen Siedlern und Spacern geht man von einer kaltblütig geplanten Tat aus, so dass R. Daneel ein pathologischer Mörder mit einer solch auffälligen Waffe auffallen würde. Doch Baley verdächtigt R. Daneel zunächst, eigentlich Roj Sarton zu sein und seinen Tod nur vorzutäuschen, bis R. Daneel buchstäblich seinen mechanischen Arm abschraubt. Dann glaubt der Polizist, dass der Roboter selbst den Mord an seinem Erschaffer begangen habe, bis ihm klar wird, dass der Android durch die [Robotergesetze](https://de.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze) hierzu unfähig ist. Nach einiger Zeit ändert Baley seine Meinung über seinen Roboterpartner, und im Gegenzug beginnt R. Daneel, sich nicht nur mit abstrakter Logik, sondern auch mit menschlicher Moral zu befassen. Gemeinsam kommen sie einer mediävalistischen Sekte auf die Spur, die sich der Rückkehr der Menschheit zur Natur und dem Verzicht auf Roboter verschrieben hat. Es kommt zu immer größeren politischen Spannungen zwischen Spacern und Erdbewohnern, und Baley entdeckt, dass sowohl seine eigene Ehefrau Jessie als auch Enderby dieser mediävalistischen Sekte angehören. Durch Daneels übermenschliche Wahrnehmungsfähigkeit und Baleys intuitiver Menschenkenntnis finden sie heraus, dass Enderby der Schuldige ist. In der Tatnacht schmuggelte er die Energiepistole nach Spacetown und wollte R. Daneel mit der Energiepistole zerstören, durch ein Versehen erschoss er stattdessen seinen Erschaffer Roj Sarton. Der Gehirnscan am Anfang der Story wies zwar nach, dass Enderby unfähig war, *bewusst* einen Menschen zu töten, aber ließ die Möglichkeit aus, dass er einen Menschen *aus Versehen* töten konnte. Als ihm R. Daneel und Baley trotzdem vergeben, bricht Enderby voller Selbstverachtung zusammen, und erklärt sich bereit, als Buße die Mediävalisten zu reformieren und für den Frieden zwischen Erdbewohnern und Spacern zu kämpfen. Am Ende bietet sich als Ausweg für die antagonistischen Ideologien und Situationen zwischen Erdbewohnern und Spacern: Das Besiedeln neuer Welten, auf denen Erdenbewohner einen Neuanfang mit Robotern wagen können.
Buchformate
EPUB
Bernd hat es gelesen
Ist verfilmt worden