Buchdetails
- Titel
- Blade Runner - Ubik - Marsianischer Zeitsturz
- Sprache
- deu
- Inhalt
- BLADE RUNNER »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film »Blade Runner« gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht. Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine »Mercertum« genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte »Stimmungsorgeln« manipulieren die Gefühle der Menschen. Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet ... Die vollständige Neuübersetzung macht deutschen Lesern den Roman erstmals in seiner ganzen sprachlichen Differenziertheit zugänglich – ein Meisterwerk nicht nur der Science-Fiction-Literatur. \--- UBIK Vom Mond kehrte Glen Runciter nur als Toter zurück. Aber wer schreibt dann die Botschaften auf Streichholzbriefchen und aufgerissenen Zigarettenpackungen? Die Dinge haben sich selbständig gemacht, sie reisen in ihre eigene Zeit zurück – das Auto ist ein Modell aus den Dreißigern, der Fahrstuhl aus den Zwanzigern. Und was soll Ubik sein – Biermarke, Pfandhaus oder Raumspray? Oder ist Ubik die Rettung gegen den Zerfall der Realität? Mit unseren simulierten Wirklichkeiten und virtuellen Wahrnehmungen waren wir ›Ubik‹ (1969) nie näher als heute. Dick lässt Raum- wie Zeitblasen platzen und stellt so die Existenz einer durchgängigen Realität in Frage. \--- MARSIANISCHER ZEITSTURZ Jack Bohlen und seine Familie leben auf dem Mars. Der anfängliche Optimismus der Siedler ist mittlerweile verschwunden. Das Leben ist hart und es ist nicht alles im Überfluss vorhanden, wie einst auf der Erde. Wasser ist rationiert, elektronische Geräte bedürfen ständiger Wartung und Luxusgüter sind für die meisten Bewohner unerschwinglich. Jack arbeitet als Mechaniker für ein freies Unternehmen. Das ist durchaus ungewöhnlich, denn auf dem Mars herrschen Gilden und nationale oder religiöse Gruppierungen. Eine davon ist die Kanalbauergilde, deren Chef Arnie Kott ist. Bei treffen erstmals bei einer erzwungenen Rettungsaktion einer Gruppe Bleichmänner, den Ureinwohnern des Mars, aufeinander. Norbert Steiner, der Nachbar der Bohlens, begeht Selbstmord und hinterlässt seine Frau und 4 Kinder, von denen eines autistisch schizophren ist. Arnie Kott hat Interesse an dem jungen Manfred Steiner, da er vermutet, dass dieser in einer anderen Zeitebene steckt und in die Zukunft sehen kann. Er will mit Jack Bohlens Hilfe, den er als Mitarbeiter in seiner Gilde anstellt,eine Verbindung zu dem Jungen hergestellen, um so an Informationen über geplante Bauprojekte auf dem Mars zu kommen, um seine eigene Machtstellung zu sichern. Jack und Arnie geraten immer mehr aneinander, als sie mit Manfreds Zukunftsvisionen in Berührung kommen. Jack erleidet einen Rückfall in seine eigene Schizophrenie und Manfred manipuliert mit seinen schrecklichen Visionen von Zerfall und Krankheit immer mehr auch die Gegenwart. Zeitspannen wiederholen sich und alles beginnt für die beteiligten Personen in sich zusammenzustürzen.
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