Buchdetails
- Titel
- Wasabi dir nur getan?
- Sprache
- deu
- Inhalt
- Meer und Rettich Aus tosendem weißen Meer rett ich Dich, meine schöne Gabi. Doch was nimmst du ängstlich, ja panisch So grüne Farbe jetzt an? O Gabi! Sake: Wasabi Dir denn nur getan? Dass Wiglaf Droste ein genialer Journalist ist, der auch gut dichten kann, jedenfalls »nicht schlechter als Erich Kästner« (Die Zeit), hat sich spätestens seit seinem hochgelobten Gedichtband nutzt gar nichts, es ist Liebe (2005) landesweit verbreitet, und seitdem wartet man auf eine Fortsetzung. Hier ist sie: Wasabi dir nur getan? ist eine verblüffende Mischung der Tonfälle und Fallhöhen: zart und herb, scharfsinnig und ausgelassen, melancholisch und ironisch von »Angela Deutschland« bis zum hymnischen »Reherücken«, von den gegen Soldaten geworfenen »Tomaten im Herbst« zu zärtlichen »Ohrenküssen«, vom anagrammatischen »Leseesel« bis zum poetischen Ringen mit dem Trauma: »Zur Weihnachtszeit Besinnlichkeit«. Wiglaf Drostes Lyrik weiß um den Menschen, besingt Liebe und Leben, Essen und Trinken, Politik und Kultur mit Heiterkeit und fröhlicher Härte und beweist auch mit diesen neuen Gedichten, dass Droste, wie das DeutschlandRadio feststellte, »die Tradition von Ringelnatz und Tucholsky fortsetzt. Es gibt derzeit nur wenige Autoren in Deutschland, die so scharfe Pointen setzen können und die es tatsächlich schaffen, das komische Gedicht als Waffe zu gebrauchen.«
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