Buchdetails

Titel
Das Känguru-Manifest
Autoren
Marc-Uwe Kling
Serie
Die Känguru-Trilogie (2.0)
Sprache
deu
Schlagworte
Kurzgeschichten, Humor, Satire
Inhalt
Der zweite Band knüpft an die Geschehnisse am Ende des ersten Bandes an. Der Leser erfährt von einem fiktiven „Ministerium für Produktivität“, das mit seiner „Initiative für mehr Arbeit“ gegen Arbeitslosigkeit vorgehen will. Derweil bildet sich zwischen dem Känguru und dem Pinguin eine Rivalität heraus. Das Känguru hängt z. B. seinen Boxsack so, dass er bei Benutzung gegen die Wand des Pinguins stößt, der Pinguin stellt im Gegenzug mehrere Wecker an die Wand zum Känguru, um es zu stören. Der fiktive Lektor des Ich-Autors bringt das Känguru auf die Idee, dass der Pinguin sein [Antagonist](https://de.wikipedia.org/wiki/Antagonist_\(Literatur\)) sei, der einen „kapitalistischen Weltverschlechterungsplan“ durchführen wolle. Die beiden Protagonisten lernen auf einer Preisverleihung – *Die Känguru-Chroniken* wurden für einen Preis in der Kategorie „Buch mit sprechendem Tier“ nominiert – die Brüder Jörg und Jörn Dwigs kennen, welche die rechtspopulistische Partei *Sicherheit und Verantwortung* (SV) gegründet haben. Das Känguru beschließt das [*Asoziale Netzwerk*](https://de.wikipedia.org/wiki/Die_K%C3%A4nguru-Chroniken#Das_Asoziale_Netzwerk) zu gründen, mit dem es fortan *Anti-Terror-Anschläge* gegen „das System“ verübt. Die SV schafft es bei den nächsten Wahlen aus dem Stand, in die Berliner Regierung zu kommen und plant, alle Ausländer in eine von zwei Kategorien einzuteilen: *Produktiv* oder *unproduktiv*. Diese Einteilung wird von dem fiktiven „Ministerium für Produktivität“ vorgenommen, in dem der Ich-Autor, das Känguru und weitere Mitglieder des Asozialen Netzwerks kurz vor dem Ende des zweiten Teils einbrechen, um die dortige Datenbank zu zerstören. Das Känguru, das den Pinguin an der Spitze der Kampagne vermutet, wird zum Ende des Buches als „unproduktiv“ abgeschoben. Im zweiten Teil entwickelt sich zusätzlich zu den losen Kurzgeschichten eine übergeordnete Handlung, wobei die einzelnen Kapitel auch unabhängig voneinander verständlich bleiben. Während die Geschichten des ersten Bandes den – bis auf das sprechende Känguru – typischen Alltag in Berlin erzählen, werden im zweiten Band Institutionen und Handlungen geschaffen, die zwar nicht real sind, so jedoch denkbar wären.
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EPUB
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